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Tasse für Tasse begeben wir uns auf die Reise hin zu einem umweltbewussteren Kaffeegenuss auf Knopfdruck. Entdecke unsere Waldaktion und werde Teil davon!

Hier entstehen 100.000 m² neuer Wald

Gemeinsam mit Euch möchten wir einen Beitrag zum Schutz unserer Natur leisten. Denn die Natur ist die Quelle unseres Lebens. Zusammen mit der Stiftung Unternehmen Wald wollen wir 100.000 m² neuen Wald in 2 Gebieten Deutschlands, Hankenborn und Siebenbäumen, anpflanzen. Werde auch du Teil der Aktion und hilf mit, dass wir gemeinsam unser Ziel erreichen.

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Bisher zusammen erreicht

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100.000 m²

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Hier erfährst du regelmäßig Neuigkeiten zur Pflanzung:

Erster Pflanzstart: Spätherbst

Zum Ende des Jahres starten wir mit den ersten Pflanzungen unserer Bäume in 2 Gebieten Norddeutschlands, Hankenborn und Siebenbäumen. [...]

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Erster Pflanzstart: Spätherbst

Zum Ende des Jahres starten wir mit den ersten Pflanzungen unserer Bäume in 2 Gebieten Norddeutschlands, Hankenborn und Siebenbäumen. Als Auftakt haben wir unseren „Spatenstich“, wo wir Seite an Seite mir euch den Grundbaustein für unseren Wald setzen.

Bis zum Frühling 2022 entsteht der neue Wald mit einer gesamten Fläche von 100.000m². Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn unser Wald anfängt zu gedeihen und lassen euch hautnah daran teilhaben.

Die Tiere freuen sich

Der Wald gilt als einer der größten Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten. Alleine in unseren heimischen Wäldern leben über 6.000 [...]

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Die Tiere freuen sich

Der Wald gilt als einer der größten Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten. Alleine in unseren heimischen Wäldern leben über 6.000 verschiedene Säugetiere, Insekten, Reptilien, Vögel und andere Tiere. Nicht nur wir, sondern auch die Tiere freuen sich auf den neuen Lebensraum, der entsteht. Gemeinsam durch euer Mitwirken leisten wir so einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand der Artenvielfalt.

Laubwälder entstehen

Wir pflanzen mit Fokus neue Laubbäume. Das ist zum Beispiel gut für Klima, Grundwasserneubildung, Speicherung von mehr CO2, Schutz vor [...]

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Laubwälder entstehen

Wir pflanzen mit Fokus neue Laubbäume. Das ist zum Beispiel gut für Klima, Grundwasserneubildung, Speicherung von mehr CO2, Schutz vor Sturmschäden und für den Boden.

Unser kompetenter Waldpflanz-Partner

Die Stiftung Unternehmen Wald ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich für die Entwicklung von naturnahen Wäldern, die Förderung des Naturschutzes und für eine nachhaltige Entwicklung einsetzt. Im gesamten Bundesgebiet setzt Stiftung Unternehmen Wald Naturschutz- und Bildungsprojekte um. Hierzu zählen der ökologische Waldumbau, die Anlage von Sonderbiotopen wie Waldweiher oder Streuobstwiesen, die Förderung von Artenschutzprojekten wie dem Auerwild oder die Wald- und Umweltbildung für Kinder und Jugendliche.

Wir pflanzen Laubwälder, wo vorher größtenteils Nadelwald stand.

Die zahlreichen Vorteile von Laubwäldern:

  • Laubwälder bieten mehr Habitate für Tiere und Pflanzen und schaffen neuen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. 
  • Vorher hatten wir Monokulturen, jetzt werden 3-5 verschiedene Baumarten gepflanzt. Dadurch schaffen wir Mischwälder, die dem Klimawandel angepasst sind.
  • Laubwälder leisten einen höheren Beitrag zur Grundwasserneubildung als Nadelwälder.
  • Wir müssen in Zukunft mit mehr Starkwindereignissen rechnen. Laubwälder sind um ein Vielfaches weniger sturmanfällig als Fichtenwälder.
  • Laubwälder speichern mehr CO2 als Fichtenwälder.
  • Die Böden, unser wichtigstes Kapital, werden durch Laubholz verbessert. Unter Fichten versauern die Böden schneller. Nährstoffe werden ausgewaschen. Laubholz ist Bodenschutz.

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Mehr Waldwissen

Welche Funktionen hat der Wald?

  • Der Wald erfüllt wichtige Funktionen für Pflanzen, Tiere und uns Menschen:  ​
    Von allen Landlebensraumtypen beherbergt der Wald die meisten Arten. Rund 4.300 Pflanzen und Pilzarten und mehr als 6.700 Tierarten leben in unseren mitteleuropäischen Buchenwäldern.​
  • Bäume produzieren den lebensnotwendigen Sauerstoff. So produziert ein Laubwald pro Hektar und Jahr rund 15 Tonnen Sauerstoff. Gleichzeitig ist der Baum auch ein Klimaschützer. Denn bei der Produktion von Sauerstoff wird Kohlendioxid (CO2) im Holz eingelagert. So speichert ein Hektar Wald pro Jahr rund 10 Tonnen CO2 im Holz und im Humus.​
  • Der Wald leistet aber noch viel mehr: Er reinigt unser Trinkwasser (3 Mio. l/ha * Jahr) und liefert den CO2-neutralen und vielseitig anwendbaren Rohstoff Holz. ​Der Wald ist ein schützenswertes Gut, mit dem wir sorgsam und respektvoll umgehen müssen.​

Wie viel Wald gibt es in Deutschland?

  • Deutschland ist nach wie vor ein sehr waldreiches Land. Mit rund 11,4 Millionen Hektar Wald, das entspricht rund 30 % der Landfläche, gehört Deutschland in Europa zu den waldreichsten Ländern.
  • Gemessen am prozentualen Anteil der Landesfläche ist Hessen das waldreichste Bundesland, gefolgt von Rheinland-Pfalz. Das waldärmste Bundesland ist Schleswig-Holstein.

Welche sind die häufigsten Baumarten?

  • Fichte, Kiefer, Buche und Eiche sind die Hauptbaumarten in unseren Wäldern. Sie wachsen auf fast Dreiviertel der Waldfläche, wobei die Fichte 26%, die Kiefer 23%, die Buche 16% und die Eiche 10% der Waldflächen bestocken. ​
  • Auf Birke, Esche, Erle, Lärche, Douglasie und Bergahorn entfallen zusammen weitere 17 Prozent. Insgesamt wachsen in deutschen Wäldern 77 unterschiedliche Baumarten.

Wie hoch ist der Buchenanteil Deutschland?

  • Einst war Deutschland Buchenland, und das noch bis zum Mittelalter. Dann begann die Rodung. Für die Landwirtschaft und den Städtebau. Zur Holzgewinnung für Häuser und Schiffe. Oder auch als Energiequelle.
  • Die mächtigen Urwälder verschwanden, und mit ihnen die Buche. Zwar wurde seit dem 19. Jahrhundert wieder kräftig aufgeforstet, aber vor allem mit schnellwachsenden Nadelhölzern wie Kiefer und Fichte.​
  • Erst seit den neunziger Jahren wird in der deutschen Forstwirtschaft umgedacht und ein naturnaher Waldbau zum Programm. Seitdem nimmt der Buchenanteil in unseren Wäldern langsam aber stetig zu.​
  • Er liegt heute bei 16% und damit noch weit entfernt von den 70%, die es mal waren. Bis in Deutschland wieder flächendeckend alte Buchenwälder anzutreffen sind, wird es also noch viele Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte dauern.​

Welche besonderen Tiere leben im Wald?

  • Unsere Wälder beherbergen viele verschiedene Tierarten. Vom wenigen Millimeter großen Springschwanz, der im Humus lebt, bis hin zu den großen und mächtigen Rothirschen sind alle Größen in unseren Wäldern vertreten. Seit einigen Jahren kommen wieder neue Waldbewohner hinzu, die einst ausgestorben waren. Dazu zählen unseren beiden heimischen Katzenarten:​ die Wildkatze und den Luchs, die erfolgreich in einigen Regionen wieder angesiedelt wurden. Beide Arten sind auf große zusammenhängende Wälder angewiesen und leben zum Beispiel im Harz oder im Bayrischen Wald. ​
  • Seit einigen Jahren durchstreifen auch wieder Wisente unsere Wälder. Sie sind verwandt mit dem Amerikanischen Bison und sind mit den Elchen die größten Landsäugetiere Europas.  Im Rothaargebirge in NRW läuft seit 10 Jahren das einzige Wiederansiedlungsprojekt in Westeuropa. Die mächtigen Waldrinder sind imposante Kreaturen. Die männlichen Bullen können bis zu zwei Meter groß und 900 kg schwer werden. ​
  • Noch ist der Elch nicht wieder heimisch in unseren Wäldern, dennoch ist er hin und wieder in Ostdeutschland anzutreffen. Vereinzelt kommen die Großhirsche aus Polen zu uns rüber und fühlen sich in unseren Wäldern, Sümpfen und Mooren sehr wohl. In Brandburg entwickelt sich derzeit eine erste Kolonie, die von Wissenschaftlern beobachtet wird. Elche werde bis zu 2,30 groß und wiegen bis zu 800 Kilogramm. Nur die männlichen Tiere tragen ein Geweih aus breiten Schultern. Die Weibchen sind wie bei Rotwild auch geweihlos.​

Wie geht es dem Wald in Deutschland?

  • Das Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlich jedes Jahr den sogenannten Waldzustandsbericht, der die Vitalität der vier Hauptbaumarten Fichte, Kiefer, Buche und Eiche anhand der Belaubung beschreibt. Für die letzten drei Jahre gibt es keine guten Nachrichten, insbesondere nicht für die Fichte.​
  • Der Klimawandel mit den trocknen und heißen Sommern hat seine Spuren im Wald hinterlassen. Fichte und Kiefer leiden unter der Trockenheit und Hitze und auch die Buche, als tolerante Baumart, bekommt an manchen Standorten Probleme. Bei der Buche zeigten nur 10% aller Buchen eine optimale Belaubung.​
  • Bei den drei anderen Baumarten nur rund 20%. Insgesamt gehören die Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2020 zu den schlechtesten seit Beginn der Erhebungen.

Warum sterben derzeit so viele Fichten in Deutschland?

  • Die Fichte ist eine Baumart der Hochlagen. Der natürliche Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Bergwäldern der Alpen und Mittelgebirge wie dem Bayrischen Wald. Dort ist es meist kühl und feucht. ​
  • Der Mensch hat die Fichte aber außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes angepflanzt, da die Fichte schnell wächst und ein vielseitig einsetzbares Holz liefert. Zur Fichte gehören auch die Borkenkäfer, die in der Rinde brüten und sich vom Holz ernähren. In den Hochlagen werden sie nicht zum Problem, da die Fichten bei ausreichend Feuchtigkeit im Boden, die Käfer beim Einbohren totharzen. Es sterben auch mal einzelne Fichten ab, aber nicht ganze Wälder wie im Harz oder Sauerland. ​
  • Hier macht sich wieder der Klimawandel bemerkbar. Die warme trockene Witterung führt zu einer Massenvermehrung der Borkenkäfer. Gleichzeitig kann sich die Fichte nicht wehren, da zu wenig Bodenwasser zur Produktion des Harzes zur Verfügung steht. Die unter Wasserstress leidenden Fichten haben dem Ansturm der Borkenkäfer nichts entgegenzusetzen und sterben großflächig ab.​

Welches ist der älteste Baum in Deutschland?

  • Die Schenklengsfelder Linde, mit einem Alter von über 1200 Jahren, ist wahrscheinlich der älteste Baum Deutschlands. Die Sommerlinde steht in Schenklengsfeld, etwa zehn Kilometer südöstlich von Bad Hersfeld in Hessen.
  • Die Ivenacker Eichen in Mecklenburg-Vorpommern sind das erste Nationale Naturmonument Deutschlands. Dort stehen Jahrhunderte alte Eichen, von denen die älteste rund 1000 Jahre alt ist.​

Wie viel Holz wird in Deutschland jährlich eingeschlagen, wie viel Holz wächst pro Jahr nach und was ist nachhaltige Forstwirtschaft?

  • Die Wälder in Deutschland werden nachhaltig bewirtschaftet. Das bedeutet, dass nicht mehr Holz entnommen wird als nachwächst. Pro Jahr wachsen in Deutschlands Wäldern ca. 120 Millionen Kubikmeter Holz hinzu, aber es werden nur rund 70 Millionen Kubikmeter geerntet.​
  • Nach diesem Grundsatz wird der deutsche Wald seit mehr als 300 Jahren bewirtschaftet. Sollte das Prinzip der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern auch in der Zukunft fortbestehen, werden wir im ausreichenden Maße über den Rohstoff Holz verfügen können.​